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Für das Wohl der Menschheit – warum Business Networking und Netzwerke größer gedacht werden müssen

  • Autorenbild: Dr. Johannes Ripken
    Dr. Johannes Ripken
  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Als ich die 44 Gründe für ein starkes Netzwerk zusammengetragen habe, gab es eine Kategorie, die vielleicht etwas überrascht und bei manchen sehr positiv angekommen sind:


„Für das Wohl der Menschheit.“

Ja, diese Kategorie ist im Gesamtkontext, der eher businessgetrieben ist, ungewöhnlich. Aber: Diese Kategorie steht dort aus voller Überzeugung.

 

Warum Business Networking immer gesellschaftlich wirkt

Business wird gerne als eigener Kosmos betrachtet. Getrennt von Gesellschaft, Ethik oder Verantwortung. In der Realität ist das eine Illusion.

Unternehmen bestehen aus Menschen. Märkte bestehen aus Beziehungen. Entscheidungen entstehen in Gesprächen – oft informell, oft im Netzwerk.


Wer mich kennt und meine Networking Trainings erlebt hat, weiß ich, dass ich immer gerne den Transfer aus der Musikbranche ziehe. Daher auch hier: In der Musikindustrie lässt sich das auch gut beobachten. Künstlerinnen und Künstler stehen im Rampenlicht, doch kulturelle Wirkung entsteht fast nie allein.

Hinter erfolgreichen Projekten stehen Netzwerke aus Produzenten, Songwriterinnen, Labels, Veranstaltern, Verlagen, Medienpartnern und natürlich Fans. Wenn diese Akteure nicht miteinander arbeiten, sondern nebeneinander her, bleibt Wirkung begrenzt. Selbst bei großem Talent.

Diese Industrie zeigt sehr klar: Erst durch funktionierende Netzwerke wird aus individueller Leistung gesellschaftliche Relevanz. Sie beeinflusst das Miteinander, die Identifikation und Kommunikationskultur.

 

Netzwerke sind soziale Infrastrukturen

Wir investieren viel Energie in Prozesse, Systeme und Strategien. Gleichzeitig unterschätzen wir oft die Wirkung von Beziehungen.

Dabei sind Netzwerke nichts anderes als soziale Infrastrukturen:


  • Sie tragen Wissen

  • sie ermöglichen Orientierung

  • sie geben Halt in Veränderungsprozessen


Gerade in Zeiten von Unsicherheit, Transformation und Geschwindigkeit entscheiden funktionierende Netzwerke darüber, ob Systeme stabil bleiben oder auseinanderfallen. Hier besteht der Raum zum Austausch, zur gegenseitigen Unterstützung und eines positiven Mindsets.

 

Die unbequeme Dimension von Networking: Verantwortung

Hier wird es bewusst ein wenig provokant.

Wer gut vernetzt ist, hat Einfluss. Und Einfluss ist nie neutral. Hier wird relevant, wie man zum Wohl der Menschheit vs. das pure eigene Wohl eingestellt ist.

Dort, wo Netzwerke Verantwortung für Inhalte, Menschen und langfristige Entwicklung übernehmen, entsteht Stabilität. Nicht immer der größte kommerzielle Erfolg, aber nachhaltige Wirkung.

Das gilt für Unternehmen, Märkte und Gesellschaften gleichermaßen.

 

Warum diese Kategorie ihren Platz verdient

Die Kategorie „Für das Wohl der Menschheit“ ist kein Pathos. Sie ist eine bewusste Erinnerung daran, dass Netzwerke immer größer wirken, als wir im ersten Moment glauben.

Wer Netzwerke gestaltet,


  • gestaltet Zusammenarbeit

  • gestaltet Kultur

  • gestaltet Zukunftsfähigkeit


Diese persönliche Einstellung bildet eine Grundmotivation für meinen Antrieb Business Networking in Unternehmen zu trainieren und auch für meine hauptberufliche Tätigkeit als Vollzeitnetzwerker für das Digitalcluster DiWiSH.

 

Mein Fazit

Business Networking ist mehr als ein Werkzeug zur Zielerreichung. Es ist ein Verstärker für das, was wir als Menschen mitbringen.

Wenn wir Offenheit leben, entstehen offene Systeme. Wenn wir Vertrauen geben, entsteht Vertrauen. Wenn wir Verbindung ermöglichen, entsteht Stabilität.

Vielleicht liegt genau hier der Beitrag von Networking zum Wohl der Menschheit: Nicht als große Vision, sondern als tägliche, bewusste Entscheidung im Miteinander.


 
 
 

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